Tim in den Osten!

Im September 2005 zog Koos Staal nach Kuala Lumpur um an einem Update der grössten englischsprachigen Zeitung Malaysias zu arbeiten: the Star.
Im Jahr 2003 war ein durch Staal&Duiker bedachter Stil eingeführt worden. Nun war es Zeit für ein Update.
Hierunter ein Tagebuch von seinen Arbeitstagen, wie es in der November-Nummer des Fachblattes „Media Facts“ erschienen ist.

StarDesigner


Montag, 22. August 2005
You’ve got mail! Aus Kuala Lumpur, für Staal&Duiker grafisch ontwerpers zu Haren-gn.
Von Teh Eng Huat, Mitglied der Chefredaktion von The Star:
Hi Koos. r u interested to help us in the star revamp again... this time it 
is going to be done fast... i mean very very fast.....wl let u know the 
details once i finalise the concept and deadlines... cheers teh

Einen Tag später kam diese Nachricht:
can u be in kl frm sept 1-15.

Diese kurz und bündige Kommunikation ist typisch für die Arbeitsweise bei The Star. Heute bedacht, morgen ausgeführt. Keine langwierigen Prozeduren und anstrengenden Sitzungen. So mag ich das. Schön. Also ging es Hals über Kopf nach Kuala Lumpur.


Das Star-Team von links nach rechts: Aselan, Raj, David, Koos, Teh

Sonntag, 4. September 2005
ie erste Zusammenkunft mit Managing Editor Teh Eng Huat und Manager New Media Projects David Yeoh. Was werden wir eigentlich machen, Jungs? Teh sagte, dass die Zeitung ganz und gar neu aussehen müsse. Der heutige Stil ist nach beinahe zwei Jahren statisch, die Formgeber machen beinahe jeden Tag identische Titelseiten. Das muss anders werden. Heute anders als gestern oder morgen. Innen sind die Artikel zu grau. “Wir wollen the young erreichen. Easy to read.”

Ausserdem wollen sie auch eine Zeitung machen, die sich ganz und gar auf Jüngere richtet. Den Titel gibt es schon. All the rage. Eine gratis, kompakte Zeitung mit 8 Seiten, die um den „Star“ liegen soll und 5 Tage die Woche an Universitäten und Hochschulen von Kuala Lumpur und Umgebung verbreitet werden soll. Auflage am Anfang: ca. 15.000. Alles bezahlt durch Sponsoren. “Wir wollen gern, dass Du als erstes diese Zeitung entwirfst. Und wir werden die Zeitung morgen in einer Woche lancieren!“

Ich bekomme ein Keycord mit Pass und Pincode, so dass ich jeden Moment tags oder nachts herein kommen kann. „Suppose you get inspiration in the middle of the night,” sagt The hoffnungsvoll. Wir beenden das Gespräch, um eine kurze Prioritäten-Liste für die kommenden 12 Tager zu machen. Zurück im Hotel hindert der Jetleg mich, um in Schlaf zu fallen. Dann mal was Nützliches machen. Den Laptop anmachen, um gleich mal mit der Arbeit an der Jugend-Zeitung zu beginnen. All the rage finde ich keinen schönen Titel für die Zeitung. Sie muss einen leckeren kompakten Namen haben, der auch gut klingt. Wie die durch die Zielgruppe geliebten Marken wie Diesel, Nokia. Wenn wir uns nun beschränken auf RAGE, und dann einen kleinen Balken nach dem R, R-AGE und dann liest es sich wie OUR AGE. Um so das „Unter-uns-Gefühl“ zu verstärken, schliesse ich die Buchstaben links und rechts mit einer Klammer ein, so dass die anderen (nicht zur Zielgruppe gehörenden Leser) ausgeschlossen werden. Gar nicht mal so schlecht für den ersten Versuch. Das schafft positive Stimmung, selbst nachts um halb 3.

Montag, 5. September
Es geht zu meinem Arbeitsplatz im Turm neben dem Hotel. Das Laufen der Route von 50 Metern zwischen Hotel und Zeitung wird in den kommenden 2 Wochen beinahe mein einziger Kontakt mit der Aussenwelt sein. Morgens hin, abends zurück. Die schwüle, süsse Wärme ist so intensiv, dass ich immer wieder froh bin, wenn ich die Airco erreicht habe. Der Arbeitsplatz wurde weiter für mich eingerichtet: ein Kühlkasten für Wasser und Fruchtsaft, eine Dose mit Keksen, eine Tüte Nescafe und Süssigkeiten. So verwöhnen sie mich. Als Teh vorbeikommt, lasse ich ihm als erstes das (R-Age)-Logo sehen. Es gefällt ihm. Selbst als ich sage, dass ich dem Logo keinen festen Platz geben will sondern frei auf der Titelseite schweben lassen will. Man kann es zerreissen, schief auf den Kopf stellen usw. Wunderbar. “The kids will love this freedom.”

Dann geht es los mit der Seiten-Einteilung, Stramien, Buchstaben-Wahl und Farben-Palette. Langsam wächst ein offenes und leichtes Layout. Mit vielen kurzen Themen, freistehenden Abbildungen und relativ viel weiss. In der Tageszeitung finden sie „weiss“ einen 'waste of space', aber hier passt es gut.

Dienstag, 6. September
Teh sagt, dass wir um 4 Uhr die Köpfe für die Planung zusammen stecken sollen. Aus dem Printer rollen inzwischen die Seiten und das Bild von (R-AGE) fügt sich. Im Newsraum wartet um 4 Uhr eine Gesellschaft aus 10 Männern und Frauen, die zum Teil mit (R-AGE) zu tun haben werden. Sie scheinen eine Präsentation zu erwarten wie ihre Zeitung, die in 6 Tagen erscheinen soll, aussehen wird. Glücklicherweise habe ich genug Seiten entworfen, so dass ich sie nicht enttäusche. Das sind immer besondere Momente: mit dem Enthüllen der Entwürfe bekommt das Projekt, mit dem die Redakteure sich schon länger beschäftigen, plötzlich ein Gesicht. Das Produkt wird sichtbar. Wenn das funktioniert, dann verstärkt es den Enthusiasmus enorm.

Mittwoch, 7. September
An die Arbeit, um die Richtlinien und Spezifikationen für das Layout von (R-AGE) zu formulieren, so dass die Formgeber an der ersten Nummer arbeiten können. Damit wird mir die Arbeit für einen Teil aus den Händen genommen und nun kommt es darauf an, welches Talent, Wissen und welche Einsichten die Star-Kollegen haben. Du kannst bei den Entwürfen und Regeln soviel formulieren und bedenken wie Du willst, aber alles steht und fällt letztendlich mit der Qualität und dem Enthusiasmus der ausführenden Formgeber und ihrem zur Verfügung stehenden Material. Das bleibt eine Sorgen-Quelle, nicht nur hier, auch bei anderen Zeitungen.

Teh legt mir einen Entwurf vor, den seine eigenen Leute für eine neue wöchentliche Beilage auf A 4-Format über Klingeltöne und Hypes rund um das Handy gemacht haben. Auflage: 225.000, nur in Klang Valley. Titel: MyRingIT („Ringit“ heisst in Malaysia die nationale Münzeinheit). Teh ist nicht zufrieden, ob ich mal danach schauen könnte. Auch schnell, denn am 16. September muss sie erscheinen! Den Mittag habe ich nötig, um ein paar Varianten für MyRingIT (Logo und Umschlag) zu bedenken. Ich fange auf, dass sie für (R-AGE) auch einen Promo-Bus fahren lassen wollen. Kann es nicht lassen, um einen Bus mit grossen Bildschirmen anstelle der Fenster zu entwerfen und auf den Bildschirmen sind dann Clips und Promos zu sehen. Der Bus als Newsroom. Internetcafe, Dekro für Auftritte etc.

Inzwischen denke ich an das Restyling von The Star selbst und werde mir bewusst, dass mirs angesichts der Arbeit mit (R-AGE) und MyRingIT die Zeit wegläuft. Freitag muss ich damit fertig sein, damit ich mich auf die „main paper“ richten kann.

Donnerstag, 8. September
Eine Sitzung mit Redakteuren der Beilagen. Der Trend geht dahin, dass sie dem eigenen Buch ein stärkeres Gesicht geben wollen. Der SundayStar-Redakteur findet, dass die Sonntags-Ausgabe zu sehr dem Produkt von den Wochentagen ähnelt. Genau, was man vor zwei Jahren eigentlich auch wollte. Nun hat man erkannt, dass die Sonntags-Zeitung in einem ganz anderen Lese-Moment auf die Fussmatte fällt und deshalb auch eine andere Athmosphäre verbreiten muss. Ich schlage vor, dass wir 3 Stile entwickeln. Den Nachrichtenstil für die Zeitung, regionale und Nachrichten-Sektionen, Feature-Stil und einen Sunday-Star-Stil.

Ich habe Arbeitstage von mehr als 12 Stunden, aber das ist hier keine Ausnahme. Sie arbeiten alle sehr hart und lang.

Freitag, 9. September
Am Nachmittag herrscht Aufregung in der Firma. Der 34jährige Geburtstag von The Star wird gross gefeiert. Mit dem Auto geht es in die moderne Druckerei in Shah Alam, einer Vorstadt von Kuala Lumpur. Alle Mitarbeiter sind da. Draussen stehen grosse Zelte mit einem ausgebreiteten Buffet. Der Transport-Minister ist da und die Miss Malaysia. Eine Rede des MD (Managing Director) und des Ministers. Danach werden 30 Mitarbeiter wegen 15 Jahre Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Dann folgt ein wichtiger Moment, auf den jeder wartet: der MD gibt die Bonusse bekannt. Wer bei The Star arbeitet bekommt jedes Jahr, abhänglich vom Firmen-Ergebnis, einen Bonus in Form von Extra-Monats-Gehältern. Das kann sich ganz schön lohnen. Im Jahr 2000 lief es so gut, dass jeder Mitarbeiter 13 Monats-Löhne extra bekam. In diesem Jahr sind es gerade mal zwei. Als MD Steven Tan das ausgesprochen hat, beginnt ein massales SMSen an die Heimatfront, um sich dann an das Buffet zu begeben, wo inzwischen die Gewinner von Malaysia Idols (Pendant von Deutschland sucht den Superstar) aus den Jahren 2003 und 2004 singen.

Die Feier wirkt wie ein Familien-Fest. Arbeiten bei The Star ist auch viel mehr als ein Job. Beinahe alle Firmen-Angehörigen arbeiten schon lange Zeit bei der Zeitung – die Männer mit denen ich zu tun habe, häufig mehr als 25 Jahre. Bei der Zeitung fanden sie auch ihre Ehepartner. Sie sagen es selbst so: „Wir hatten immer so viel bei der Zeitung zu tun, so dass wir keine Zeit hatten, um auszugehen. Also suchten wir uns auf Arbeit eine Frau.“ Verheiratet mit der Zeitung, kurzum.

Sonnabend, 10. September
In der Zeitung ist es ruhig und still. Ein angenehmes Klima, um weiter an der Tages-Zeitung arbeiten zu können. Im Jahr 2003 war der Ausgangspunkt, innerhalb der Zeitung einen starken Corporate Stil zu schaffen. Das führte zu einem strengen Herangehen, gerichtet auf Einheit in Form. Der Wunsch, um wieder mehr Variation in die Zeitung zu bringen, gibt mir mehr Möglichkeiten, um mehr Diversität in die Formgebung zu bringen. Die Titelseite wird eine „Posterfrontpage“: keine Aufmacher mehr, nur Schaufenster. Stark visuell, mit starken typographischen Akzenten. Ich beschliesse, das Logo zu verschieben, vier verschiedene Positionen, um täglich damit varieren zu können. Das Problem ist, dass sie hier immer sehr viel auf der Titelseite ankündigen wollen. Macht man dass, wird es schnell chaotisch und unübersichtlich. Das kann zuviel des Guten sein. Also schlage ich vor, die Seite 2 als ausführliche Inhaltsangabe zu benutzen, so wie wir das von Zeitschriften kennen. Das entlastet die Titelseite.

Sonntag, 11. September
Ein idealer Tag, um an der Sonntags-Zeitung zu arbeiten, so ohne die Hektik der Wochen-Tage. Gegen Ende des Tages habe ich den Ton zu packen bekommen und wächst ein eigenes Gesicht: anders, aber doch erkennbar verwandt mit der Tages-Zeitung. Auch für den Sport, der auf der Rückseite seine eigene Titelseite hat, gibt es einen anderen Akzent.

Montag, 12. September
The Star (jeden Tag ein dicker Packen Papier mit 200 Seiten!) steht voller Artikel, die grau wirken und nirgendwo wird dem Leser, der wenig Zeit hat, geholfen. Ich bedenke eine nützliche Sache: einen „wer-ist-wer“-Block bei jedem Artikel. Auch zu gebrauchen für „warum-wann-wohin“. Eine „Q-Box“ – wer das liest, braucht nicht den ganzen Artikel zu lesen und weiss doch, worum es geht. Einfache Typographie, schnell zu machen, einfach einzusetzen. Eine Kolumne mit kurzen Themen muss auch rein. In Europa sind Ecken mit Nachrichten, die binnen 2 bis 3 Minuten zu lesen sind, sehr populär. Das würde hier nicht schaden. Wir machen in der Zeitung auch Schaufenster-Seiten für die Unterteile, z.B. Ausland, Wirtschaft etc., die bekommen auf die Weise eigene Titelseiten.

Es läuft alles sehr gut und ich habe das Gefühl, die Veränderungen in Griff zu bekommen, ohne die Basis der Formgebung allzu viel zu verändern. Teh kommt mittags vorbei und sagt, der Launch von (R-AGE) sehr gut verlaufen. Die Kinder würden es lieben.

Abends gibt es eine informelle Sitzung/Präsentation mit Chefredaktion und dem Chef der Anzeigten-Abteilung. Die Stiummung ist positiv über die Richtung, es gibt Detail-Kritik über das Aussehen, was immer schwierig ist, aber wir sind schon auf dem guten Weg. Teh fragt, wann wir die Entwürfe zum MD für Die Präsentation schicken könnten. Ich schlage den Mittwoch vor, um soviel Zeit wie möglich zu haben. Es wird einen Tag früher. Auch gut. Es ist noch nicht alles ausgearbeitet, aber die grosse Linie ist sichtbar.

Dienstag, 13. September
Mittags hoch in die 16. Etage, wo der MD sein Büro hat. Beinahe ein heiliger Ort im Gebäude. Wir haben zum Glück einen sehr grossen Tisch, auf den ich alle Seiten auslegen kann. Nach der Erklärung habe ich das Gefühl, dass es gut aussieht. Enthusiasmus überall, Kritik auf kleine Details, aber das macht nichts. So machen wir es, sagt der MD. „Nun müssen alle unsere Journalisten noch lernen, wie sie besser Überschriften machen können und wie sie bessere Themen-Auswahl machen“, sagt er noch. Ein nicht unbekannter Gedanke…

Mittwoch, 14. September
Heute die durch den MD vorgeschlagenen Veränderungen gemacht und mehrere Stile für die Beilagen entworfen. Es gibt Bücher die Nachrichten-Charakter haben, so wie Metro, regionalem Nachrichten, StarBiz – die brauchen einen neuen Stil. Andere Bücher sind mehr featuremässig: StarTwo, Weekend, SundayStar (SundayStar ist doch die Sonntags-Zeitung und nicht die Beilage?), StarMag, Education, In.Tech, Bizweek. Es geht um die Balance zwischen Einheit und Diversität.

Donnerstag, 15. September
Der letzte Tag. Teh fragt nach dem Farben-Buch und den Layout-Richtlinien, so dass seine Leute schon die technischen Vorbereitungen treffen können. Ich arbeite die ersten Konzepte aus, aber im Laufe des Tages wird deutlich, dass ich ein Stück Rest-Arbeiten in unserem Studio in Haren erledigen muss. Es ist ziemlich drastisch, um eine Restyling in nur einer Woche durchführen zu müssen.

Um 23:00 Uhr fliege ich. Transpüort zum Flughafen ist geregelt. Um 7 Uhr den Laptop aus, im Auto. Unterwegs im Auto fragt Teh, wann ich wieder zurück komme, um seine Leute in Workshops zu instruieren. Wir sprechen ab, das irgendwann Beginn 2006 zu tun. Auf dem hypermodernen Flughafen essen wir alles zusammen chinesisch und sprechen ab, dass sie mir das nächste Mal auch was vom Land und von der Stadt zeigen. Ich realisiere mir, dass ich in den vergangenen 2 Wochen nicht mal Zeit hatte, um eine Ansichtskarte oder ein Souvenier zu kaufen. Ich hoffe, dass ich das noch in der Tax-Free-Zone des Flughafens nachholen kann, um es mit der Heimatfront nicht zu verderben. Müde und zufrieden plumse ich gegen halb 11 in meinen Flugzeugstuhl, ich ziehe die Schuhe aus. Die Stewardess fragt, ob ich eine Zeitung will. Normalerweise schon, aber nun eben nicht…

Koos Staal,
September 2005, Kuala Lumpur/Haren


The Star erscheint seit seinem Launch im Jahr 1971 im Tabloid-Format. Auflage: täglich 306.000. SundayStar 320.000. Laut neuester Untersuchung ca. 1,1 Millionen Leser jeden Tag, sieben Tage die Woche. Der durchschnittliche Umfang ist 220 Seiten, jeden Tag! Und kaum eine Seite ohne Anzeige.

The Star habe ich im Jahr 2003 schon einmal gerestylt. Man fand damals, dass die Zeitung altmodisch aussah und dass ein neues Layout nötig war. Gerade waren zwei neue Druckereien eröffnet und war man mit State-of-the-art-Technik in einen funkelnagelneuen Büro-Turm in Kuala Lumpur eingezogen. In diese innovative Athmosphäre passte auch eine aufgefrischte Zeitung. Nach Arbeitsbesuchen im Jahr 2002 und 2003 wurde am 1. Januar 2004 der neue frische Stil der Zeitung zum Teil eingeführt. Es gab noch einige Furcht vor zu drastischen Veränderungen bei der Zeitung. Inzwischen ist das Klima verändert und man ist offen für grössere Schritte. Weshalb die Zeitung nach 1,5 Jahren aufgefrischt werden kann. Ein Beweis, dass man sich bewusst ist, dass eine Zeitung kein statisches Produkt ist und sich ständig mit der Zeit mit verändern muss.


Konkurrent

Trotz der auch in Malaysia stotternden Wirtschaft geht es The Star gut. Die Konkurrenz von New Straits Times (Auflage ca. 150.000) gross, aber nicht bedrohlich. Die Zeitung veränderte unlängst von Broadsheet zu Tabloid und ähnelt dadurch The Star. Dann gibt es da auch noch The Sun, auch Tabloid und seit einigen Jahren von einer Bezahl- zu einer Gratis-Zeitung verändert. Trotzdem geht es nicht so gut, Auflage nur 120.000. Auf meine verblüffte Frage, warum so eine Gratis-Zeitung in Malysia nicht funkioniert, anderswo in der Welt schon, antwortete Teh, dass die Malayen denken, dass wenn etwas gratis sei, es keinen grossen Wert haben könne: „They want value für money.“